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Und war “das” zum reiten zu gross, dann half mir meine grosse Schwester, damit ich doch darauf reiten konnte.
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Und egal wo wir waren, wenn Ponyreiten da war, war ich auf jeden Fall mindestens eine Runde unterwegs. Meistens sind es dann ein paar geworden, bis meiner Eltern genug hatten. Ich hätte sicher noch ein paar Runden angehängt J
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Mit 8 Jahren, 1998, begann aber dann endlich das richtige Reiten am Zuckermantelhof bei Straßhof. Meine Reitlehrerin, Elke Jurkowitsch-Steidl, gab mir meine ersten Longestunden, brachte mich zum Reiterpass, zur Reiternadel und zum Turniersport. Auf ihrem Haflinger Mr. Fritz, der leider nicht mehr lebt, hatte ich meine ersten Turnierstarts und Turniererfolge.
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M r.
F r i t z
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Nachdem ich 2000 den Reiterpass schaffte, startete ich danach auf einigen Turnieren mit Mr. Fritz, dem Haflinger von Elke. Immer dabei war Rosa, seine kleine Freundin, ohne der er nicht mitfahren wollte.
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Da es so gut lief, erlaubte Elke auch, dass Mr. Fritz und ich beim abschliessenden Springen teilnahmen. Es war das erste Mal, dass wir an einem Springbewerb an den Start gingen. Elke war mit Mr. Fritz zwar früher sehr viel und erfolgreich gesprungen, ich selbst bisher aber nur im Training. Im Bewerb selbst konnte ich Mr. Fritz auch nicht dazu überreden die Sprünge in der richtigen Reihenfolge zu springen, was unseren
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Ausschluss zur Folge hatte. Trotzdem war es für mich ein tolles Erlebnis. Am Bild seht Ihr Elke und uns bei der Parcoursbesichtigung, die damals am Pferd erlaubt war.
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Auf jeden Fall war Wels in meiner Laufbahn eine ganz wichtige Station, und ich bin Elke noch immer dankbar, dass sie damals die Teilnahme vorschlug. Meine Eltern waren von Wels so begeistert, dass sie versprachen mir ein Pony zu kaufen. Noch in Wels kamen wir ins Gespräch mit Hr. Scheiblauer der selbst Pony züchtete. Nach einem Termin bei ihm in Berndorf fand ich auch mein Wunschpony. Eine wunderschöne, temperamentvolle Fuchsstute mit Namen VALENTINA.
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Nachdem wir nunmehr in Aderklaa bei Fr. Marak mit Valentina Quartier bezogen, zeigte sich sofort, dass die Wahl eine Richtige war. Valentina und ich versprachen schon bald sehr viel für die Zukunft. Doch leider verletzte sich Valentina nach nur 3 Monaten in der Box so schwer, dass in der Klinik die weitere Sportverwendung ausgeschlossen wurde. Nach vielen Wochen in der Klinik und danach Pflege im Stall, war Valentina’s Verletzung abgeheilt, und Valentina konnte wieder in die Zucht von Hr. Scheiblauer aufgenommen werden. In der Zwischenzeit hat Valentina schon ein herziges Fohlen bekommen.
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In der Zeit danach wusste ich nicht ob und wie ich die Reiterei betreiben werde. Nicht nur die Verletzung, auch der Abschied von Valentina zurück zum Züchter, kostete viele Tränen. Mich freute das Reiten nicht mehr, und ich nahm eine Auszeit.
Bei der Arena Nova in Wiener Neustadt lernten mein Papa und ich dann Fr. Gerstmaier vom Gestüt Zitna kennen. Sie stellte Ihre Pony’s vor, und mir gefiel eines, Noblina, sofort auf Anhieb. Nach einigen Tagen Bedenken, überredete ich meine Eltern nach Zitna zu fahren, um die Pony’s einmal anzuschauen.
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Als ich in Zitna die Pony’s ausprobieren durfte, war mir klar, dass ich sicher nicht ohne Pony zurückfahre. Nach zwei Tagen intensivem Ausprobieren, entschied ich mich für Venturio. Einem viereinhalb Jahre alten Wallach, der mir sofort ins Auge gestochen ist, und mit dem ich an den beiden Tagen auch am Besten zurechtgekommen bin.
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Leider machte uns Venturio am Anfang auch viel Sorgen. Nach ein paar Monaten fanden wir Venturio völlig apathisch in seinem Paddock vor. Die Untersuchungen ergaben nicht sofort eine Diagnose. Als nach ein paar Tagen immer noch keine Besserung zu entdecken war, brachten wir Venturio in die Klinik zu Dr. Hladik. Dort wurde ein Abszess im Hals festgestellt. Die Operation verlief gut und nach 4 Wochen in der Klinik, damit der Eiter abfließen konnte wurde nach der Operation die Wunde nicht verschlossen, konnte Venturio wieder in seinem Paddock einziehen. Allerdings wurden nach 4 Monaten ein kleines abgekapseltes Reststück, und später nochmals ein kleineres Abszess an derselben Stelle festgestellt und behandelt. Nunmehr haben wir aber seit 2 Jahren Ruhe, und wir hoffen, dass diese Probleme ausgestanden sind. Seit wir Venturio haben, hat er mir aber ansonsten nur Freude bereitet. Ich habe ihn von Beginn an sowohl Springen als auch Dressur gehen lassen. In beiden ist er Spitze und momentan im Springen auf Pony M-Niveau und in Dressur auf L-Niveau. In der Dressur bin ich gerade bei den LM-Lektionen, die er wieder, wie immer, rasch begreift, und die wir schon bald am Turnier ausprobieren werden.
Ich werde Venturio nie hergeben und wir werden hoffentlich noch viele Turniere miteinander bestreiten.
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